Holger Apfel begeistert 70 Zuhörer in Augsburg


Neben vielen prominenten NPD-Rednern wie Udo Voigt, Ralf Ollert und Udo Pastörs war nun auch der Fraktionsvorsitzende der NPD im Sächsischen Landtag, Holger Apfel, erstmals in Schwabens Hauptstadt zu Gast. Veranstalter war der örtliche NPD-Kreisverband unter seinem Vorsitzenden Walter Baur.

Der Saal war gut gefüllt und diejenigen, die am Samstag Nachmittag gerade noch pünktlich zur Veranstaltung kamen, hatten Mühe, noch einen Sitzplatz zu finden. Rund 70 junge und alte Mitglieder und Sympathisanten der Nationaldemokraten waren in die Bezirkshauptstadt gekommen, um der Rede von Holger Apfel zu folgen. Dieser war am Mittag in Begleitung von Jens Baur, NPD-Stadtrat in Dresden, aus Sachsen angereist.

Apfels Rede trug den Titel „Pleiten, Pannen, Korruption, Unvermögen – eine Abrechnung mit den etablierten Parteien“. Er wies nach, daß die Herrschenden auf nahezu allen Politikfeldern eine asoziale und volksfeindliche Politik betreiben – vom immer heftiger umstrittenen Afghanistan-Einsatz bis hin zur Familienpolitik einer 32-jährigen kinderlosen Ministerin, die sich trotz Zugehörigkeit zur vermeintlich christlich-konservativen CDU als Steigbügelhalterin von Homosexuellen und Transvestiten erwies.

Dabei nahm der sächsische Fraktionschef kein Blatt vor den Mund und geißelte die etablierten Politgauner mit gewohnt scharfen Worten. Besonders hob er die moralische Verkommenheit der sogenannten Eliten hervor, etwa am Beispiel der sächsischen FDP, die sich in der ersten Sitzung des neuen Landtages saftig die Diäten erhöhte, während sie in den Jahren zuvor als Oppositionspartei noch die Selbstbedienungsmentalität der Herren Abgeordneten kritisiert hatte.

In seine Rede brachte Apfel zahlreiche Beispiele aus seiner eigenen politischen Erfahrung im Landtag mit ein, wo der NPD nun bereits in der zweiten Legislaturperiode ein scharfer Wind ins Gesicht weht. Trotz alledem, das bewiesen die Ausführungen Apfels zweifelsfrei, ist die NPD nicht gewillt, dem Treiben der Altparteien tatenlos zuzusehen.

Er erwähnte etwa einen Antrag der NPD-Fraktion, die vorschlug, nach dem Beispiel unseres Nachbarlands Polen verurteilte Sexualstraftäter mittels einer chemischen Kastration vor weiteren kriminellen Taten abzuhalten. Dieser Antrag sei mit den üblichen Menschenrechtsfloskeln von den Systemparteien abgelehnt worden. Im polnischen Senat sei ein identischer Vorschlag aber im September 2009 bei nur einer Enthaltung und ohne Gegenstimme angenommen worden.

Des weiteren zitierte er eine sächsische Systempolitikerin mit den Worten „Deutsches Geld für deutsche Aufgaben – das ist das schlimmste, was man heute sagen kann.“ Am Beispiel des nordrhein-westfälischen Integrationsministers Armin Laschet zeigte er die Speichellecker-Mentalität der Herrschenden auf. Laschet hatte Auschwitz als die „Leitkultur“ Deutschlands bezeichnet.

Abschließend betonte Apfel, daß es für die Nationalen keinen Grund gebe, den Kopf in den Sand zu stecken. Trotz der eher ernüchternden Wahlergebnisse im vergangenen Jahr sei die NPD auf dem richtigen Weg. Für seine über 60-minütige kämpferische Ansprache erhielt der Redner einen ordentlichen Applaus.

Wir Schwaben danken Kamerad Apfel für seine aufrüttelnden Worte und wünschen ihm und seinen Mitstreitern in Sachsen weiterhin viel Standfestigkeit und Durchhaltevermögen.



NPD – Kreisverband Augsburg am 16. Juli 2010
Am abgelegt von manfred.w unter Aktuelles
  • NPD-Kreisverband Ausgburg
    Postfach 102112
    86011 Augsburg
  • Telefon: 0174/30 13 988