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03.03.2022

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Bundeswehr, Militärtradition, Gegenwart

Axel Michaelis

Vielleicht hat es mit den Bärten angefangen, den langen Haaren… Vielleicht mit der Zeit, an dem die letzten Kriegsteilnehmer in den Ruhestand gingen… Vielleicht war es aber einfach nur systemimmanent für einen Staat, welcher die Niederlageim letzten Krieg in Befreiung bzw. eine Art Sieg umgedeutet und zur Staatsraison erhoben hat. Die Wiedervereinigung und das Ende des Kalten Krieges mag eine Rolle gespielt haben oder einfach die Möglichkeit, daß diesem Volk nach zwei verlorenen Weltkriegen ganz einfach der Sinn und das Verständnis für Militär und das Soldatische, das Gespür für Gefahr und Notwendigkeiten sowie nicht zuletzt der Wille zur Selbstbehauptung abhandengekommen sind. Auf jeden Fall ist die Bundeswehr, die Streitkräfte des wiedervereinigten Deutschlands, eine geschlagene Armee. Nicht geschlagen von einem Feind, der die Grenzen Deutschlands überschritt, sondern geschlagen vom eigenen Staat, von dessen Staatsidee, von dessen Politikern und Journalisten, vom gesellschaftlichen Klima und – so hart es klingt – von seinen eigenen Bürgern.

Tradition deutschen Soldatentums am Ende

Umso mehr gilt die Achtung des Verfassers denjenigen deutschen Männern und Frauen, welche den Dienst an der Waffe verrichten. Dennoch: Die Tradition deutschen Soldatentums ist am Ende. Natürlich wird es noch Träger von Bundeswehruniformengeben, diese sind aber eher vergleichbar –  es ist Karnevalszeit – mit den Operettenfiguren von Rosenmontagszügen oder Faschingssitzungen. Diese Armee, welche mit hunderten Ritterkreuzträgern - eine ähnliche Entwicklung gab es auch in der Nationalen Volksarmee der DDR - und zehntausenden Kriegsteilnehmern seinen Anfang nahm, hat heute vollständig abgewirtschaftet. Und nein – es geht nicht darum, daß buchstäblich kein Panzer mehr fährt, kein Flugzeug mehr fliegt und kein Gewehr mehr schießt – dies ist Übertreibung und dummes Zeug und am 8. Mai 1945 war dies nicht anders – es geht darum, daß die Bundeswehr keine deutsche Armee mehr ist, keine Armee mehr, welche in der Tradition deutschen Soldatentums steht.

Schä(n)dliche Säuberungen in der Truppe

Es gab zu viele Säuberungen in der Truppe, eine der schändlichsten, um Tradition und Geist auszutreiben, hatte Verteidigungsminister Volker Rühe zu verantworten, über den Gerüchte kursierten, ehemals Mitglied der Wiking-Jugend“ gewesen zu sein. Figuren, wie Scharping oder Guttenberg haben der Bundeswehr weiter schwere Schäden zugefügt, doch den Gnadenstoß haben die Damen von der Leyen und Kramp-Karrenbauer einer waidwund geschossenen Truppe versetzt. Der Säuberungswahn gipfelte in der Entfernung eines Fotos des Altbundeskanzlers Helmut Schmidt (SPD) in Wehrmachtsuniform aus der Bundeswehruniversität Hamburg. Die Bestellung von Frau Lambrecht als Verteidigungsministerin setzt der Verhöhnung der Truppe die Krone auf. Der Generalinspekteur des Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, beklagte angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine, daß das Heer mehr oder weniger „blank“ dastehe. „Die Optionen, die wir der Politik zur Unterstützung des Bündnisses anbieten können, sind extrem limitiert.“

Generalleutnant Mais sollte sich fragen, was er in seiner 41-jährigen Dienstzeit als „Bürger in Uniform“ dagegen getan hat?

Mißmanagement, Organisationsversagen, Desinteresse

Bei wie vielen Gelegenheiten hat er bei seinen militärischen Vorgesetzten insistiert? Wie oft hat er sich an das Bundesverteidigungsministerium gewandt, wie viele Denkschriften und Eingaben verfaßt und eingereicht? - Oder war ihm die ungestörte Karriere in einer Schrotttruppe lieber, und erst jetzt – als der Ernstfall eingetreten ist und der letzte Blinde merkt, wie es bestellt ist, – beklagt er, daß der Kaiser nackt ist?

Wie dem auch sei – Bundeskanzler Scholz meint, mit zusätzlichen 100 Milliarden Euro (Schulden!!!) die Bundeswehr ertüchtigen zu müssen, ein Politdarsteller fabulierte von einem „Wiederaufbau der Bundeswehr“ – ganz so, als hätte sie sich in einem Krieg verausgabt. Es ist wahrscheinlich ohnehin einmalig in der neueren Geschichte, daß ein System es fertiggebracht hat, seine Streitkräfte mitten im Frieden handlungsunfähig zu machen. Denn alleine am Geld liegt es nicht: der Verteidigungshaushalt beträgt pro Jahr rund 50 Milliarden Euro – das sind innerhalb von zehn Jahren eine halbe Billion! Und bei dieser Summe wagen es die verantwortlichen Politiker und Militärs darüber zu wehklagen, daß Winterjacken, warme Unterwäsche, Skier, Schutzwesten oder andere persönliche Ausrüstungsgegenstände fehlen?!  Es ist wohl eher so, daß es nicht am fehlenden Geld liegt, sondern an Fehlplanung, Mißmanagement, Organisationsversagen und Desinteresse bei den  Verantwortlichen.

Geld macht noch keine Soldaten

Und so, wie es im Fußball heißt, daß Geld keine Tore schießt, so macht Geld aus einer Person in Uniform noch keinen Soldatenund aus einer Ansammlung von Uniformierten noch lange keine Armee. Entscheidend für die Kampfkraft, die Gefechtsfähigkeit und den Durchhaltewillen sind sehr stark nichtmaterielle Werte und Einstellungen. Eine Truppe ohne Moral, ohne Ziel und ohne Identität ist mit noch so viel Geld nichts wert. Woher soll denn ein Soldat seine Einsatzmotivation ziehen, wenn ihm vom herrschenden rotgrünlinken Milieu Mißtrauen, Vorurteile und Verachtung  entgegengebracht werden, wenn sie als „Mörder“ verunglimpft werden und ihre Uniformen weitestgehend aus der Öffentlichkeit verschwunden sind. Welche Vorbilder soll ein Soldat haben, wenn nicht in den Taten, in der Tapferkeit und dem Opfermut seiner Großväter und Urgroßväter. Die Tradition der Bundeswehr z.B. auf das „Karfreitagsgefecht“ 2010 in Afghanistan zu beziehen, wie von der Leyen es empfahl, zeugt von völliger Realitätsferne, denn auch keinem der beteiligten Fallschirmjäger käme es in den Sinn, ein Scharmützel mit irgendwelchen Barfußläufern mit der Luftlandung deutscher Fallschirmjäger auf Eben-Emael und Kreta oder den Kämpfen von Monte Cassino zu vergleichen.

Deutschland im Herzen nicht realexistierende BRD

Aber vielleicht könnte es sogar gut und richtig sein, daß sich die Bundeswehr außerhalb der Tradition deutschen Soldatentums und deutscher Militärgeschichte stellt? Zumindest dann, wenn sie einmal eine Mehrheit als die peinlichste, erbärmlichste und lächerlichste Truppe, welche jemals Deutschland repräsentierte, einstufen sollte… Die schändliche Einhorn-Aufführung zeigt dies in diesem Zwei-Minuten-Film https://www.youtube.com/watch?v=8wG24Of4AKI&t=1s

Trotzdem gilt den vielen Tausend Soldaten in der Bundeswehr Dank, die ungeachtet des vollkommenen Werteverlustes und ehrlosen Opportunismus, für sich entschieden haben, einem Deutschland zu dienen, welches noch in ihren Herzen und Hirnen lebt und welches ganz gewiß ein anderes ist, als die realexistierende Bundesrepublik.

Wehrdienst sollte Ehrendienst für das deutsche Volk sein! – Jetzt dem Mutbürger-Kanal NonkonFor[u]m auf YouTube oder Odysee folgen!

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