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30.03.2022

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Politisches einmal anders: Eine wahre Begebenheit…

Axel Michaelis

Es war im Sommer 1994. Meine Firma hatte mich ins südhessische Biebesheim geschickt, in die dortige Sondermüllverbrennungsanlage, und ich traf dort auf einige neue Arbeitskollegen, die – im Gegensatz zu meinen anderen Montageeinsätzen – eine vergleichsweise ruhige Kugel schoben. Einer der neuen Kollegen war Mile, wie ihn alle nannten. Seinen richtigen Namen habe ich nie erfahren, aber noch heute habe ich ihn in fester Erinnerung, im Gegensatz zu den vielen, vielen Männern, mit denen ich im Laufe meines Berufslebens zusammengearbeitet habe. Mile war Kroate, damals etwa 40 Jahre alt, untersetzt, ziemlich bullig, dunkle, kurze Haare und er war der Spaßvogel auf der Baustelle. Dienstags hatte er aus der örtlichen Metzgerei immer die Brotzeit geholt - Schlachtfleisch oder Knöchle, wie man in Franken sagt. Doch irgendwann begann Mile regelmäßig Donnerstag, Freitag und dem auf dem Wochenende folgenden Montag auf der Baustelle zu fehlen. Am Dienstag war er dann zwar wieder anwesend, machte jedoch einen erschöpften Eindruck. Nichtsdestotrotz war er dennoch immer fröhlich und aufgeschlossen.

Er hatte verstanden und ich hatte verstanden

Einmal sprach ich mit unserem Bauleiter wegen eines eigenen Urlaubsantrags. Der Bauleiter war damals schon ein alter Mann, ein gebürtiger Hallenser, der seinen anhaltinischen Dialekt auch nach Jahrzehnten in Rheinhessen nicht abgelegt hatte, und der ein kernnationaler Mann war. Er sagte, Urlaub sei wegen zu weniger Leute schwierig, außerdem hat Mile immer Vorrang. Ich war davon einigermaßen genervt und stellte daher die Frage, warum der Kroate Sonderrechte habe. Darauf hat mir der Bauleiter erklärt, daß Mile über das Wochenende immer in seine Heimat fahre, um dort für sein Land zu kämpfen. Mein Bauleiter und ich lächelten uns an, er hatte verstanden und ich hatte verstanden. Für die nächsten Wochen meldete ich mich immer freiwillig zu Wochenendarbeit oder sonstigen Überstunden, um die Abwesenheit von Mile zu kompensieren (und nicht zuletzt natürlich damit auch Geld zu verdienen). Unentwegt ging mir dabei dieser Mann durch den Kopf, der für seine Heimat jeden Monat zwei oder drei Wochenenden sein Leben aufs Spiel setzte.

Spruchbeutel und Verbalradikalinski

Im Vergleich dazu äußerte ein Kollege aus dem münsterländischen Coesfeld in plumper Stammtischmanier, er würde alle Bundestagsabgeordneten gerne in Bonn an die Wand stellen und das MG höchstselbst bedienen, obgleich er doch Nichtwähler war. Es hätte ohnehin alles keinen Sinn, war seine geistige Kapitulationserklärung, wenn in der Brotzeitpause das Gespräch auf Politik kam. Ein typischer Spruchbeutel und Verbalradikalinski. Auf den Gedanken, sich politisch gegen die von ihm so verhaßten Bundestagsabgeordneten zu engagieren, kam er nicht. Und seinerzeit hatte die Stigmatisierung im Falle einer Beteiligung bei NPD, DVU oder REPUBLIKANERN bei weitem nicht das heutige Ausmaß erreicht.

Der Antityp: Ein risikoscheuer Knecht

In meiner Firma wußten alle, daß ich der NPD angehöre. Im Kraftwerk Arzberg begrüßten mich beispielsweise die Kollegen nach einem Auftritt beim Schlesiertreffen in Nürnberg, der in der 20-Uhr-Tagesschau gesendet wurde, mit dem Ruf: „Du warst gestern im Fernsehen!“. Mein damaliger Bauleiter, ein streng großdeutsch eingestellter Salzburger, hatte sich gefreut - und keineswegs mit Entlassung gedroht.

In Biebesheim wurden Mile und ich nicht nur verläßliche Arbeitskameraden, sindern sogar gute Freunde. Wir verstanden uns blind bei der Arbeit und hatte politisch füreinander Verständnis. Die meisten Anderen verstanden uns beide verstand hingegen schon damals nicht. Uns ginge es doch gut, warum kämpfen?

Eine besonders üble Figur war ein Thüringer auf der Baustelle, ich glaube, er kam aus der Gegend des Kyffhäusers. Ein verkniffener Typ, Ende Zwanzig, der Bücklinge machte und jede Anweisung der Bauleitung widerspruchslos ausführte, selbst dann, wenn aus fachlicher Sicht auch einmal Bedenken, Einwände oder andere Vorschläge anzubringen geboten gewesen wären. Ein schiefer Blick und Ungereimtheiten in Gesprächen – mir war schnell klar, er war zu DDR-Zeit bei der Stasi. Er lebte, wie Mile, in Südhessen, war mit seiner Familie umgezogen, und wechselte später von unserer Montagefirma zu einem Kunden in Biebesheim. Ein Karrierist und Opportunist reinsten Wassers. Er war der absolute Antityp zu Mile, ein Knecht, der jedes Risiko scheute, jedem nach dem Munde redete und nie Verantwortung übernahm.

Als ich von Biebesheim auf eine andere Baustelle versetzt wurde, nahm mich Mile in den Arm und sagte sinngemäß, daß er mir danke, was Deutschland für sein Land getan habe (Deutschland war eines der ersten Länder, die das unabhängige Kroatien international anerkannt hatte) und er wisse, daß ich an meinem Land leide. Ich solle stark bleiben.

Opfer, die sich weder wehren können, noch wollen

Diese Geschichte erzähle ich, weil Mile ein Beispiel war für einen Mann, der sich trotz Gefahr für Leib und Leben für sein Land eingesetzt hat. Diese Einstellung ist völlig entmännlichten und erbärmlichen, schwachen und dummen deutschen „Beta-, Gamma-, Delta- bis Omega-Männern“ völlig verloren gegangen. „Pussys“, wie es so umgangssprachlich heißt, Opfer, die sich nicht wehren können und nicht wehren wollen – nicht in der U-Bahn, nicht im Club, nicht auf der Straße. Erstaunt schauen die hübschen TV-Moderatorinnen auf ntv und WELT auf Männer, die andernorts auf Leben und Tod kämpfen. In diesen Menschen lebt das fort, was unseren Kontinent immer geprägt hat: Das Leben für die Freiheit seines Volkes einzusetzen – egal ob Spanier, Franzosen, Deutsche, Polen, Kroaten, Russen, Esten oder Ukrainer. Im eigenen Land sind solche Charaktere heute allerdings selten geworden. Diejenigen noch gibt, aber müssen sich vernetzen, sich sammeln, kennenlernen, zusammenhalten und sich gemeinsam für die Freiheit unseres Landes einsetzen. Mile wäre, wenngleich inzwischen nicht mehr der Jüngste, bestimmt dabei, wenn es ernst wird…

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