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29.04.2013

Lesezeit: etwa 1 Minute

„Spezlwirtschaft“ und Vorteilsnahme in der CSU

Wie schon öfters zu beobachten war - und daher kaum anders erwartet werden konnte - stellen Staatsämter für so manchen CSU-Granden einen Selbstbedienungsladen dar.

Seit den Zeiten des bayerischen Ministerpräsidenten Max Streibl und anderer führender CSU-Politiker, die in einen Bestechungsskandal, in die sogenannte Amigo-Affäre, verwickelt waren, die 1993 zum Rücktritt Streibels führte, scheint sich in Bayern nicht viel in der politischen CSU-Führung zum ethisch Korrekteren hin bewegt zu haben. 

Jahrelang hatten CSU-Abgeordnete ihre Verwandten ersten Grades als MitarbeiterInnen  beschäftigt und sich somit selbst ein schönes Zusatzeinkommen beschert. Es bleibt eben alles in der Familie. CSU-Fraktionschef Georg Schmid mußte nun auch auf Druck aus den eigenen Reihen zurücktreten. Er hatte seine Ehefrau Gertrud Schmidt 23 Jahre lang als Sekretärin beschäftigt. Dafür bekam Frau Schmidt aus der Staatskasse ein Gehalt von 5.500 Euro im Monat bezahlt. Als ob der Gatte nicht schon genug verdient hätte, bekommt doch so ein Fraktionsvorsitzender für seine geleistete Arbeit mindestens das 4-5 fache eines Durchschnittsgehalts, wie es vielleicht der Normalbürger bezieht. Daß dabei auch ein dicker Dienstwagen nicht fehlen darf, versteht sich von selbst.

Als ob er nach seinem Rücktritt und dem Verlust des Zusatzgehaltes seiner Gattin nicht schon genug gestraft wäre, wurden nun auch noch drei Strafanzeigen gegen den Herrn Schmidt gestellt. Die Staatsanwaltschaft Augsburg ermittelt. Wir sind gespannt, was dahintersteckt und wie es ausgeht!

Unser Mitleid mit dem Ehepaar Schmidt ist zwar vorhanden, hält sich jedoch in überschaubaren Grenzen.

Solche Fälle werden auffällig oft aus den immer gleichen politischen „Ecken“ berichtet. Entweder verdirbt die Macht auf Dauer den Charakter, oder es werden in manchen Parteien nur bestimmte Charaktertypen nach oben „gespült“.

 

 

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