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18.09.2013

Lesezeit: etwa 2 Minuten

NPD-Stand wird von SPD und Migranten gestört

„Keine besonderen Vorkommnisse“ – mit diesen Worten hätte man die ersten beiden Stunden des NPD-Infostandes am Dienstag Nachmittag in Illertissen zusammenfassen können. Zustimmung, Ablehnung, einige Passanten, die Infomaterial mitnahmen und ein paar, die versprachen, uns am Sonntag zu wählen.

Doch dann ging’s rund. Wie aus dem Nichts tauchte plötzlich eine Gruppe von sieben SPD-Genossinnen und Genossen auf, die sich einige Meter vom NPD-Stand aufstellten und mit roten Fahnen schwenkend stillschweigend gegen uns protestierten – darunter auch der Direktkandidat Karl-Heinz Brunner. Eine Kommunikation mit uns war nicht erwünscht. Nur ein älterer SPD-Mann wagte sich an den NPD-Tisch, um uns insgesamt fünfmal mitzuteilen, wir seien eine Schande. Nachdem bei fünfmaliger Rückfrage, ob er dies auch begründen könne, keine Antwort kam, war auch uns schnell klar, daß wir unsere Lebenszeit sinnvoller nutzen können, als mit diesen Personen das Gespräch zu suchen.

Die verständigte Polizei erklärte dann der SPD-Truppe, daß auch sie sich an das Versammlungsgesetz zu halten habe, woraufhin die Neoliberalsozialdemokraten ihre Fähnchen sehr gemächlich und widerwillig zusammenrollten; ihr Häufchen aber nicht auflösten. Interessantes Demokratieverständnis der „Demokraten“ im Verteidigungskampf gegen die „Antidemokraten“, aber das ist nichts Neues.

Kurze Zeit später meinte eine Passantin, eine NPD-Stelltafel mit dem Plakat „Geld für die Oma statt für Sinti und Roma“ beiseite schieben zu müssen, um den NPD-Aktivisten dann zu erklären: „Ich habe 20 Jahre lang mit Sinti und Roma zusammengearbeitet. Dieses Volk ist traumatisiert aufgrund der Verfolgung im Dritten Reich.“ Den Hinweis, daß auch andere Völker im Zweiten Weltkrieg Millionen Opfer zu beklagen hatten, ohne 70 Jahre und zwei bis drei Generationen später an erblich bedingten traumatischen Störungen zu leiden, wollte sie nicht kommentieren und zog von dannen.

Die SPD-Truppe machte aber keine Anstalten, es dieser Passantin gleichzutun. Stattdessen waren immer wieder billige Provokationen zu hören („Dieses Pack ist es nicht wert“ usw.). Zunehmend gesellte sich auch die Hauptklientel der Sozis dazu, um zu pöbeln: Immigranten aus aller Herren Länder, nur nicht aus dem Land, auf dessen Boden sie in diesem Moment standen. Ein betagter Mann aus Oberbayern, der schon in den 60ern die NPD gewählt hatte, versuchte noch, mit der bunten Truppe sachlich zu diskutieren. Da prallten zwei Welten aufeinander, weshalb das Vorhaben von vorneherein zum Scheitern verurteilt war.

Ein junger Immigrant aus der Pöbel-Truppe erzählte uns noch, daß Illertissen „die gefährlichste Stadt“ sei, was „an den ganzen Kanaken“ liege. Nur schien in diesem Fall die Selbsterkenntnis nicht der erste Schritt zur Besserung zu sein.

Das Resümee? Einige interessante und sachliche Gespräche, viel plumpe und billige Provokation aus der linken politischen Ecke und der rechten unteren Ecke der europäisch-vorderasiatischen Landkarte – und sogar ein Neumitglied aus Babenhausen, das seinen Mitgliedsantrag noch am Infostand ausfüllte. Der Infostand in Illertissen hat sich also gelohnt; wir werden wieder kommen!

 

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